Projektwoche der Klassen 4ab in Wien –
19. bis 23. Mai 2014

Wien 14

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Erster Tag

Am ersten Tag unserer Projektwoche erreichten wir nach einer etwa vierstündiger Fahrt – unser Busfahrer Toni chauffierte uns durch die gesamte Woche – und einem kurzen Zwischenstopp auf der Raststation Mondsee das ehemalige Konzentrationslager Mauthausen, das heute eine Gedenkstätte und ein Mahnmal gegen den Nationalsozialismus darstellt. Gleich nach der Ankunft wurden wir Schüler in zwei Gruppen geteilt. Jede war anschließend mit einem Guide durch das Lager unterwegs. An speziellen Punkten machten wir Halt und wurden über Einzelheiten informiert. So erfuhren wir vom grauenvollen Schicksal der Inhaftierten, von dem entsetzlichen Leid, das die Neuankömmlinge erwartete, von der Brutalität des Wachpersonals, von der unmenschlichen Behandlung, die auf alle Insassen wie ein Keulenschlag niedersauste.

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Mit dem Bus ging es nun weiter nach Unterkirchbach im Wienerwald zu unserer Unterkunft Hotel Marienhof. Nach der Zimmereinteilung, dem Abendessen und einem Besuch des Spielplatzes ging der erste Tag friedlich zu Ende.
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Zweiter Tag

Am zweiten Tag fuhren wir – wie übrigens jeden weiteren Tag auch – nach dem Frühstück mit unserem Bus nach Wien. Dort verbrachten wir den Vormittag damit, während einer Stadtrundfahrt bedeutende Plätze der Bundeshauptstadt zu erkunden. Ein eigener Stadtführer gab uns wichtige Informationen. So sahen wir auf unserer Fahrt das Rathaus, das Parlament, das Burgtheater, die Votivkirche, den Donaukanal, die Sternwarte. Beim „Hundertwasserhaus“ machten wir Halt. Staunend standen wir vor diesem farbenprächtigen Gebäude. Natürlich wurden wir mit Infos zum Künstler Hundertwasser „gefüttert“. Anschließend ging es weiter zum Ernst-Happel-Stadion, das wirklich einen Besuch wert ist! Auch das Ferry-Dusika-Hallenstadion, eine multifunktionale Sporthalle, besichtigten wir.

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Ein weiteres Highlight an diesem Vormittag war wohl die Aussicht vom Donauturm! Mit dem Bus kehrten wir zu unserem Ausgangspunkt in die Wiener Innenstadt zurück. Eine Pause mit verdienter Nahrungsaufnahme war nun angesagt.
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Um 14.00 Uhr hatten wir einen weiteren Besichtigungstermin – das Wiener Rathaus. Stolz und ehrfurchtsvoll geleitete uns eine Bedienstete des Wiener Magistrats durch das Gebäude. Um 15.45 Uhr machten wir uns auf zum Stephansdom. Da die Sonnenstrahlen uns etwas zusetzten, bedeutete der Gang durch die Katakomben eine willkommene Abkühlung. Auf der Fahrt zum Hotel konnten wir die Ereignisse des zweiten Tages noch einmal durchdenken.
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Dritter Tag

Am dritten Tag ging es auf zum ORF. Um 08.50 Uhr nahm uns eine wirklich nette junge Frau unter ihre Fittiche und zeigte uns einige Studios und Hallen. In einem Aufnahmestudio wies sie uns in die Funktion der „Blue Box“ ein. So entstanden einige lustige Aufnahmen. Auch in das „Dancing-Stars-Studio“, das eben abgebaut wurde, konnten wir einen Blick werfen. Nach dem Küniglbergerlebnis chauffierte uns Toni zum Naschmarkt. Dort drehten wir eine Runde durch all die Farben und Düfte und stärkten uns. Um 12.20 Uhr fuhren wir zum Parlament! Ein Tiroler empfing uns und führte uns durch den Eingangsbereicht – Personenkontrolle! – zum Sitzungssaal des Bundesrates. Dort wurden wir vom Tiroler Nationalratsabgeordneten Hermann Gahr freundlich begrüßt. Er berichtete uns einiges über die Arbeit eines Abgeordneten.

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Nachdem sich einige Mitschüler als Redner versucht hatten, begaben wir uns in den historischen Sitzungssaal, der noch aus der Zeit der Monarchie stammt. Zum Abschluss konnten wir noch eine Nationalratssitzung von der Besuchergalerie aus mitverfolgen. Na ja, recht diszipliniert ging es da nicht gerade zu!
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15.00 Uhr – „Shopping“ im Donaucenter – endlich wurden wir die Lehrer los! Wir durften nun nach Herzenslust und je nach Geldbeutel in Ruhe shoppen. Nur gut, dass es Handys gibt, einige von uns hätten sonst den vereinbarten Treffpunkt nicht mehr gefunden! Schließlich gelangten wir alle wieder – schon etwas müde – in unser Hotel im Wienerwald.

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Vierter Tag

Am vierten Tag hatten wir eine Führung durch das antike Römerlager Carnuntum. Dort erfuhren wir viel Interessantes über Leben und Treiben der Römer in Österreich. Die Nachbauten erlaubten uns einen Blick in den römischen Alltag. Wir besichtigten Wohnhäuser, Bäder und Gärten.

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Donnerstag-4 Auch die römische Fußbodenheizung konnten wir hautnah spüren. Ein Mittagessen in der Anlage von Carnuntum rundete unser Besuchsprogramm ab. Um 14.45 Uhr fanden wir uns wieder in der Wiener Innenstadt ein. Das Technische Museum stand auf dem Programm! In kleinen Gruppen erkundeten wir die einzelnen Abteilungen des Museums. Donnerstag-5
Der späte Nachmittag gehörte einem weiteren Highlight unserer Projektwoche. Endlich durften wir in den Wiener Prater. Dort genossen wir all die Attraktionen und Vergnügungen, die nicht nur Jugendlichen Freude bereiten. Achterbahn, Space-Shot, Extacy, Wildalpenbahn , … wurden von uns heimgesucht! Natürlich waren einige von uns nach dem Genuss all dieser Glanzstücke mehr als wackelig auf den Beinen. Etliche benötigten im Bus einen Logenplatz ganz vorne. Übelkeit hatte sich gemeldet! Trotzdem fanden wir die Zeit im Prater „einfach super“!
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Fünfter Tag

Mit dem fünften Tag ging unsere Projektwoche leider schon wieder zu Ende. Nachdem wir unsere Hotelzimmer aufgeräumt und die Koffer gepackt hatten, verließen wir Unterkirchbach. Als letzten Programmpunkt hatten wir den Schlosspark von Schönbrunn und den Tierpark auf unserer Liste. Vom Schloss aus spazierten wir zur Gloriette hinauf, warfen einen Blick auf Habsburgs Pracht und die Stadt.

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Schließlich beendeten wir unseren Rundgang im Tierpark. Viele der zum Teil exotischen Tiere weckten unsere Aufmerksamkeit, auch wenn vereinzelt die vergangenen Tage (und Nächte) ihre Wirkung zeigten und etliche von uns etwas schwach auf den Beinen waren. Die lange Busfahrt von Wien nach Innsbruck konnten wir aber zur Erholung nutzen und die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren lassen. Um 17.45 Uhr landeten wir glücklich und zufrieden vor der NMS Hötting.
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Alles in allem betrachtet, verbrachten wir bei wunderschönem Wetter eine interessante Woche in Wien. Jeder von uns – natürlich auch unsere Begleitpersonen – gab sein Bestes und trug zum Gelingen dieser Tage bei.
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